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Dazu gehören zur Führungsschicht – gleich und gleich gesellt sich gern

15.11.2016  Wie funktioniert eigentlich der berufliche Aufstieg ganz nach oben? Ist es überhaupt möglich, ganz im Sinne des Tellerwäschers durch Ehrgeiz und harte Arbeit bis an die Spitze zu kommen? Soziologieprofessor Michael Hartmann, der zum Thema Führungspositionen und Wirtschaftseliten forscht, weiß um die enorme Herausforderung – vor allem, wenn es um die obersten Managementpositionen in Unternehmen geht. Es gilt das Prinzip der Ähnlichkeit – bis ganz nach oben kommt der, der am besten zum aktuellen Führungsstab passt und möglichst viel mit ihm gemeinsam hat. Hartmann räumt vor allem der sozialen Herkunft eine hohe Bedeutung ein. Jede soziale Schicht hat die für sie typischen Eigenschaften, Werte und Verhaltensweisen und somit ihren eigenen Bedeutungskodex. Es ist utopisch, so etwas vollständig abzulegen, das wäre wie seine Persönlichkeit zu wechseln. Hartmann stellt fest: “Der Unterschied ist: Wer sich von unten in dieses [Management]milieu arbeitet, dem fehlt die Unbefangenheit, die Lässigkeit. Aufsteiger sind oft konzentriert darauf, nicht durch Fehler aufzufallen, weil ein Fehler zeigen könnte, dass sie eigentlich nicht dazugehören.” Nichtsdestotrotz heißt das nicht, dass eine steile Karriere unmöglich ist. Laut Hartmann machen auch herausragendes Talent und Kompetenz oder das richtige Timing einen großen Unterschied. Weiterlesen auf www.spiegel.de.

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