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Der schmale Grat zwischen Religionsfreiheit und Diskriminierung

25.11.2016 Die Zeiten, in denen radikaler Islamismus die Welt erschüttert und Ängste vor terroristischer Bedrohung schürt, sind harte Zeiten für Religionsfreiheit und Toleranz. Aufgrund seines laizistischen Staatssystems und den vielen Muslime, die Wurzeln in den ehemaligen Kolonien haben, sieht sich momentan Frankreich vor großen Herausforderungen. Dort stellt sich auch am Arbeitsplatz die Frage: Wie geht der Arbeitgeber mit religiöser Vielfalt in seinem Team um? Eigentlich ist Frankreich laizistisch, das heißt, dass Staat und Religion voneinander getrennt sind und Religion im Prinzip zur Privatsache erklärt wird. Das heißt auch, dass alle Religionen gleich behandelt werden müssen. Leider ist es oft ein schwieriger Balanceakt, allen die gleichen Rechte zu gewähren. Klassische Situationen, mit denen Chefs auf der Arbeit konfrontiert sind, sind Anfragen nach veränderten Arbeitszeiten bei religiösen Feiertagen wie dem Ramadan, einen Raum um zu beten oder das Tragen des Kopftuches im Umgang mit Klienten. Wie kann man seinen Mitarbeitern Glaubensfreiheit gewähren und gleichzeitig die Interessen des Unternehmens wahren? Und wie stellt man sicher, dass sich die nicht-gläubigen Mitarbeiter nicht benachteiligt fühlen? Noch dazu kommt, dass Zeichen muslimischer Religionszugehörigkeit wie das Kopftuch zunehmend als Bedrohung der westlichen Welt und freiheitlicher Werte gesehen werden und momentan überall wo sie auftauchen für große Kontroversen sorgen. Weiterlesen zu diesem brisanten Thema auf www.sueddeutsche.de

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