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Der Mythos der freien Berufswahl

01.11.2016 Die Tage in denen uns unser Beruf vorbestimmt war, in denen Söhne und Töchter das Geschäft der Eltern übernommen haben sind längst vorbei. Heute dürfen wir uns selbst verwirklichen, unsere Stärken und Interessen herausfinden und den dazu passenden Karriereweg wählen. Doch so frei und unbestimmt wie wir denken sind wir dabei gar nicht, denn im Prinzip entscheiden wir uns für die ähnliche Berufe wie die unserer Freunde und Familie. Psychologen nennen das “Selection Bias” – ein beeinflusstes oder verzerrtes Urteil. Wir wählen nur aus den Berufsfeldern aus, die wir aus unserem persönlichen Umfeld kennen, über die wir Informationen haben und uns ein Bild machen können. Wir können uns den Berufsalltag vorstellen, kennen die Arbeitsumstände, haben Insiderwissen und Rollenvorbilder. Andere, uns unbekannte und somit nicht greifbare Berufe, haben wir gar nicht auf dem Schirm und berücksichtigen sie folglich auch nicht bei unserer Wahl. Das Problem dabei ist: Wir nutzen gar nicht alle Informationen, die uns zur Verfügung stehen würden und treffen Entscheidungen, die vielleicht zu unserem sozialen Umfeld passen, aber nicht unbedingt zu uns. Wie man den “Selection Bias” umgehen kann, berichtet die Karrierebibel.

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